IUNO

Nationales Referenzprojekt IT-Sicherheit in Industrie 4.0

Der effektive Schutz der vernetzten Produktion vor Cyberangriffen und Spionage ist das Ziel des Forschungsvorhabens „Nationales Referenzprojekt zur IT-Sicherheit in Industrie 4.0“, kurz IUNO. Dabei sollen Bedrohungen und Risiken für die intelligente Fabrik identifiziert und entsprechende Schutzmaßnahmen entwickelt werden. Im Auftrag des Bundesforschungsministeriums (BMBF) arbeiten 21 Projektpartner aus Industrie und Forschung, darunter das Fraunhofer AISEC und die Technische Universität München, gemeinsam an IUNO.

Im Verbundprojekt werden möglichst allgemein verwendbare Lösungen für die Herausforderungen der IT-Sicherheit im industriellen Anwendungsfeld entwickelt und passende IT-Werkzeuge und Vorgehensmodelle zur Gefahrenabwehr erarbeitet. Die Erkenntnisse sollen auf Ausrüster und Anwender übertragbar sein und als Blaupausen für die sichere Industrie 4.0 herangezogen werden können. Auch kleine und mittlere Unternehmen sollen davon profitieren.

Im Rahmen von IUNO arbeiten Forscher des Fraunhofer AISEC an den Themenfeldern Produktschutz, sichere Kommunikation auf Feldbusebene, sichere Hardwarekomponenten und deren Integration in Systeme, sowie Sicherheitsevaluationen von industriellen Komponenten. Hier werden Konzepte und Modelle spezifiziert, die dann in Werkzeugen umgesetzt werden. Die Werkzeuge finden in Demonstratoren Anwendung und werden darüber hinaus im Rahmen des Wissenstransfers verwertet.

Das BMBF fördert das Referenzprojekt mit rund 20 Millionen Euro. Es ist Teil des neuen Forschungsprogramms "Sicher und Selbstbestimmt in der digitalen Welt" und Bestandteil der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung.

 

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