Pressemitteilungen

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  • © Foto Fraunhofer-Gesellschaft

    Garching, 26. Oktober 2017 – Das Fraunhofer AISEC hat mit einer Grundsteinlegung am 26. Oktober 2017 den Baustart des neuen Institutsgebäudes gefeiert. Im Beisein von Staatsministerin Ilse Aigner, dem Präsidenten der TU München Prof. Wolfgang Herrmann und Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer fiel der Startschuss für die Fertigstellung eines Cybersicherheitszentrums mit modernsten Sicherheits-Labors und Testumgebung. Das neue AISEC-Gebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur TUM auf dem Forschungscampus Garching. So soll auch die gemeinsame Forschung zwischen AISEC und den Fakultäten der TUM wie Informatik und Maschinenbau weiter gestärkt und ausgebaut werden. Durch den Neubau der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik in direkter Nachbarschaft soll die ohnehin schon enge Zusammenarbeit durch kurze Wege erleichtert werden. Aus der Kooperation von exzellenter universitärer und angewandter Forschung sollen weiterhin innovative Sicherheitslösungen entstehen – für die Unternehmen in Bayern und ganz Deutschland.

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  • Fraunhofer AISEC stellt Trusted Connector vor / 2017

    Kontrolle von Datenflüssen über Unternehmensgrenzen hinweg

    Pressemitteilung / 9.10.2017

    München / Nürnberg, 9. Oktober 2017 -- Die Angst vor dem Verlust der Kontrolle über sensible Daten ist eines der größten Hemmnisse bei der Realisierung von Industrie 4.0 und Industrial IoT in Deutschland. Mit dem Trusted Connector stellt das Fraunhofer AISEC einen Ansatz zum sicheren Austausch von Daten über Unternehmensgrenzen hinweg vor – bei völliger Kontrolle der Datenflüsse und der Datennutzung. Die Kernfunktionen des Trusted Connector sind die vertrauenswürdige Übertragung von Daten, sowie eine feingranulare Informationsflusskontrolle. Auf der IT-Sicherheitsmesse it-sa in Nürnberg vom 10. bis 12. Oktober stellte Fraunhofer AISEC den quelloffenen Prototypen des Trusted Connector vor. Der Trusted Connector ist eine wesentliche Komponente des Industrial Data Space (www.industrialdataspace.org) – einer Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und der Wirtschaft zur Entwicklung einer Referenzarchitektur und Open Source-Komponenten für eine sichere Dateninfrastruktur im Industrial Internet of Things.

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  • Neue Plattform für Digitalisierung stellt sich auf Hannover Messe 2017 vor / 2017

    Leistungszentrum „Sichere Vernetzte Systeme München“ – Vom Sensor in die Cloud

    Pressemitteilung / 18.4.2017

    München/Hannover, 18 April 2017 – Das Internet der Dinge und Dienste ist dabei, die Lebens- und Arbeitswelten grundlegend zu verändern. Das neu gegründete Münchner Leistungszentrum „Sichere Vernetzte Systeme“ bietet den Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung eine interdisziplinäre Plattform in den Schwerpunktbereichen Mobilität, Produktionstechnik sowie Gesundheit. Unternehmen profitieren dabei von der Vernetzung und fachlichen Exzellenz der TU München, der Universität der Bundeswehr sowie der Fraunhofer-Institute AISEC, EMFT und ESK. Gefördert und finanziert wird das Leistungszentrum vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, von der Fraunhofer-Gesellschaft und von Industriepartnern. Auf der Hannover Messe 2017 vom 24. bis 28. April stellt sich das Leistungszentrum auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft, Stand C22, Halle 2, vor.

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  • © Foto ALESSIO

    München, 07. März 2017 – Ob Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Smart-Home-Lösungen – vernetzte Maschinen und langlebige Geräte erfordern updatefähige Sicherheitsmechanismen. Diese zu erforschen und zu bewerten ist Ziel des Verbundprojekts ALESSIO unter Führung der Infineon Technologies AG. Weitere Projektpartner aus München sind das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), Giesecke & Devrient GmbH, Siemens AG und die Technische Universität München (TUM) sowie WIBU-SYSTEMS AG aus Karlsruhe. Das Projekt läuft bis Ende 2019 und wird mit rund 3,9 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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  • Per WhatsApp versandte und empfangene Mediendaten, wie Bilder, Dokumente und Sprachnachrichten, sind auf Android-Geräten nicht sicher / 2017

    WhatsApp – Unsicher trotz Verschlüsselung

    Pressemitteilung / 2.3.2017

    © Foto WhatsApp

    München, 02. März 2017 – Die Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wurde von WhatsApp-Nutzern und Datenschützern sehr begrüßt. Dass es hierbei aber dennoch zu erheblichen Sicherheitsproblemen kommt, haben nun Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC herausgefunden. Betroffen sind vor allem Android-Nutzer. Auf Android-Geräten sind Mediendateien wie Bilder, Dokumente und Sprachnachrichten, die per WhatsApp versandt und empfangen werden, unzureichend geschützt. Die Ursache dafür ist, dass die Daten lediglich für die Übertragung von einem Gerät auf das andere verschlüsselt werden. Beim Empfänger werden die Daten entschlüsselt und in einem ungeschützten Bereich auf dem Gerät gespeichert, sodass Apps darauf zugreifen und die Daten beispielsweise an andere Geräte weitergeleitet werden können. Dies stellt ein enormes Sicherheitsproblem für die Daten der Nutzer dar.

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  • Bündelung der Kompetenzen in den Bereichen Industrie 4.0, Automotive und vernetzte Produktion / 2016

    Gemeinsam für mehr Cybersicherheit: Kooperation zwischen Fraunhofer AISEC und PwC

    Pressemitteilung / 26.4.2016

    © Foto PwC

    München/Hannover, April 2016 -- Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) arbeiten ab sofort enger zusammen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung auf dem Gebiet der Cybersicherheit zu begleiten. Im Fokus der Kooperation stehen Industrie 4.0, automobile Vernetzung sowie die vernetzte Produktion. Diese Bereiche sind besonders stark von der Digitalisierungsdynamik erfasst und erfordern Lösungen für neue Herausforderungen. PwC und Fraunhofer AISEC bieten den Unternehmen ein breites Angebotsspektrum von der Beratung bis hin zur Implementierung von Sicherheitslösungen. Einen Teil seiner Kompetenzen auf dem Gebiet der Sicherheit für Industrie 4.0 und Internet of Things präsentiert das Fraunhofer AISEC vom 25. bis 29. April 2016 auf der Hannover Messe Industrie, Halle 8, Stand D08.

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  • Sicherheitstechnologien für sauberen Sport

    Pressemitteilung / 14.3.2016

    © Foto Paradise-Projekt

    Leistungssportler unterwerfen sich mit dem Anti-Dopingkontrollprozess einem System, das von führenden Datenschützern als intransparent und unverhältnismäßig angesehen wird. Es ist zudem nicht mit dem deutschen Datenschutzrecht vereinbar. Das neue durch das BMBF geförderte Projekt „Privacy-enhancing And Reliable Anti-Doping Integrated Service Environment (PARADISE)” verfolgt das Ziel, die persönlichen Daten der Sportler zu schützen bei gleichzeitiger Vereinfachung der Anti-Dopingkontrollprozesse. Diese werden so optimiert, dass Sportler im Kontrollfall schnell und punktgenau gefunden werden, ohne dass unverhältnismäßig viele Daten der Sportler von nichtautorisierten Parteien eingesehen werden können. Die Datensouveränität der Athleten durch datenschutzfördernde Technologien liegt im Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Konsortiums aus Forschungseinrichtungen und Technologieentwicklern. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) präsentierten das Projekt auf der diesjährigen CeBIT in Hannover unter dem Motto “Laufen für den Datenschutz”.

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  • © Foto Fraunhofer-Gesellschaft

    München/Hannover, März 2016 -- Daten über Unternehmensgrenzen hinweg für Mehrwertdienste sicher, kontrollierbar und vertrauenswürdig nutzbar machen – das ist das Ziel des Referenzprojekts Industrial Data Space der Fraunhofer-Gesellschaft, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Eine Schlüsselkomponente des Industrial Data Space ist der Konnektor als vertrauenswürdige, dezentrale Instanz für die sichere Anbindung von Unternehmen an den Data Space. Der Konnektor sorgt für die kontrollierbare, sichere Weitergabe, für eine vertrauenswürdige Verarbeitung und auch bei Bedarf für die korrekte Abrechnung der Daten im Datenraum. So soll eine sichere Datenwertschöpfungskette von der Entstehung der Daten bis zu ihrer Verwendung in smarten Services (Mehrwertdiensten) entstehen. Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover präsentierten Experten von Fraunhofer Anwendungsszenarien für den Industrial Data Space. Sicherheitsforscher des Fraunhofer AISEC stellten dabei die Sicherheitsarchitektur und erste Lösungskonzepte für den Konnektor vor.

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  • Internet of Things (IoT) braucht mehr Sicherheit / 2016

    Smart Home Kameras weisen erhebliche Mängel auf

    Pressemitteilung / 23.2.2016

    © Foto Fraunhofer AISEC

    München, Februar 2016 -- Die Durchdringung privater Haushalte mit vernetzten Smart Home-Geräten erhöht das Risiko, Opfer eines IT-basierten Angriffs von außen zu werden. Das Fraunhofer AISEC hat Überwachungskameras für den Innenbereich untersucht, die an Cloud-Plattformen angebunden sind. Dabei wurden erhebliche Sicherheitsmängel bei allen getesteten Geräten unterschiedlicher Hersteller festgestellt. Die IT-Sicherheitsforscher konzentrierten sich bei ihrer Analyse auf die in den Kameras verbauten Steuerungselemente und deren Anbindung an die Cloud-Dienste. Sie fanden heraus, dass sensible Nutzerdaten, beispielsweise Bild- und Videoaufzeichnungen, die in der Kamera gespeichert oder in die Cloud übertragen werden, unzureichend geschützt sind. Angreifer können die Überwachungssysteme aus der Ferne angreifen und manipulieren. Möglich wird das durch das geringe Sicherheitsniveau der Kameras, welche durch unzureichende Absicherung der Datenübertragung in die Cloud, eine Manipulation nicht verhindern können.

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  • CONVERGE entwickelt offene V2X-Architektur

    Pressemitteilung / 13.10.2015

    © Foto Converge

    Berlin, 13. Oktober 2015 – Das von den Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungsprojekt CONVERGE hat am 13. Oktober die Ergebnisse seiner dreijährigen Arbeit vorgestellt. Bei der Definition von technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Architektur eines offenen und dezentralen V2X-Systemverbundes ist CONVERGE einen großen Schritt vorangekommen.

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