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Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit

© Fraunhofer AISEC

Aktueller Artikel über Fraunhofer AISEC und das wichtige Thema Produktschutz auf Spiegel Online

Produktschutz mithilfe von Lösungen des Fraunhofer AISEC ist auch Thema eines aktuellen Beitrags der Deutschen Welle

ASMONIA: Sicherheit für die mobile Kommunikation von Morgen

Abschlusskonferenz des BMBF-Projekts präsentiert Sicherheitskonzepte und Lösungen für mehr Sicherheit von Mobilfunknetzen

Berlin/München, 07.05.2013 – Der Schutz der Mobilfunknetze als Teil der kritischen Infrastruktur hat durch steigende Risiken seit Jahren einen hohen Stellenwert. Im September 2010 startete daher ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt, mit dem Ziel, Mobilfunknetze sicherer zu machen. Unter der Projektleitung von Nokia Siemens Networks (NSN) wurden seit dem im Projekt ASMONIA (Angriffsanalyse und Schutzkonzepte für Mobilfunkbasierte Netzinfrastrukturen unterstützt durch kooperativen InformationsAustausch) Konzepte und Lösungen erarbeitet, die nun in Berlin vorgestellt und demonstriert werden. Dabei geht es um die Sicherheit der Netze, den Schutz von Smartphones, neue Cloud-Computing-Ansätze sowie Verfahren zur Frühwarnung bei Angriffen. Am 7. Mai 2013 stellen die Vertreter der Mitglieder des Konsortiums aus Industrie und Forschung ihre Arbeitsergebnisse im Fraunhofer Forum Berlin vor. Ergebnisse der mehr als zweieinhalbjährigen Arbeit stehen unter www.asmonia.de bereit.

Mobile Sicherheit: Gravierende Sicherheitsmängel bei kostenlosen Antiviren-Apps

Sicherheitsexperten des Fraunhofer AISEC decken große Mängel bei Antiviren-Apps auf Android-Geräten auf / Neuer Tech Report zur Effektivität von Antiviren-Apps

Garching, 24.04.2013 – Der Großteil der frei verfügbaren Antiviren-Apps für Android-Geräte ist wirkungslos und lässt sich mit einfachen Mitteln umgehen. Zu diesem Ergebnis kommen Sicherheitsforscher des Fraunhofer AISEC, die 11 der populärsten kostenlosen Antiviren-Apps für Android-Geräte untersucht haben. Dabei stellten sie fest, dass keine der Antiviren-Apps einen ausreichenden Schutz gegen aktuelle Schad-Software bietet. Bereits einfache Änderungen an bekannten Viren führen dazu, dass diese, noch immer schädlichen Varianten von den Antiviren Apps nicht mehr erkannt werden. So reichen simple Umbenennung der Schad-Dateien oder minimale Modifikationen der Schad-Software aus, um von der Antiviren-App als unbekannt eingestuft zu werden. Die Schad-Software ihrerseits verliert dadurch nicht an Gefahrenpotenzial und kann ihre volle Wirkung auf dem ungeschützten Gerät entfalten. Damit steigt das Risiko sowohl für den Privatnutzer als auch für diejenigen Unternehmen, die den Einsatz privater mobiler Endgeräte im Unternehmensumfeld erlauben. Die AISEC-Forscher fassen ihre Ergebnisse in einem Technical Report zusammen. Dieser steht ab sofort kostenlos unter http://ais.ec/techreport zum Download bereit.

Innovative Schutzfolie verhindert Produktpiraterie

Sicherheitsforscher entwickeln neues Mittel im Kampf gegen Produktpiraten / Hardware-Verschlüsselung für höchstes Sicherheitsniveau

München/Hannover, 08.04.2013 – Forschern des Fraunhofer AISEC (www.aisec.fraunhofer.de) ist es erstmals gelungen, eine Schutzfolie zu entwickeln, mit der sich elektronische Steuerungskomponenten gegen Angriffe von außen schützen lassen. Die elektronische Membran mit dem Namen PEP (Protecting Electronic Products) bietet aufgrund ihrer Eigenschaften größtmöglichen Schutz für eingebettete Systeme gegen Produktpiraterie und Manipulationen jeder Art. PEP ist ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Produktschutzes, bei dem unerlaubter Zugriff vor allem auf das Herzstück von elektronischen Geräten, die Firmware, verhindert wird. Die Folie ist fest mit der Hardware (Platine) verschweißt und macht bei Beschädigung das Auslesen der Firmware unmöglich.

trust | me – Sichere mobile Endgeräte für mehr Sicherheit in Firmennetzen

Fraunhofer AISEC entwickelt BYOD-Lösung / Mehrere isolierte Umgebungen auf einem Gerät / Höhere Sicherheit durch Hardware-basierte Secure Elements

Garching/München, März 2013 – Das Fraunhofer AISEC (www.aisec.fraunhofer.de) hat auf der CeBIT 2013 in Hannover mit trust | me eine Sicherheitslösung für mobile Endgeräte vorgestellt. trust | me (http://ais.ec/trustme) ermöglicht eine sichere Nutzung von mobilen Geräten in Firmennetzen durch die Einrichtung isolierter Umgebungen für den privaten und geschäftlichen Bereich. trust | me erlaubt den Betrieb mehrerer virtualisierter Smartphones auf einem Gerät. Vertrauliche Unternehmensdaten bleiben dadurch vor dem Zugriff Dritter geschützt. Sicherheitsrelevante Daten wie PINs und Passwörter werden verschlüsselt in einem Secure Element wie beispielsweise einer MicroSD-Karte abgelegt. Die IT-Sicherheitsexperten aus Garching stellen zudem Funktionen für ein sicheres Mobile Device Management auf dem Gerät zur Verfügung. trust | me unterstützt alle Android-basierten mobilen Endgeräte.