Mehr Raum für Sicherheit

Auf über 4.000 qm hat das Fraunhofer AISEC jetzt mehr Raum für mehr Mitarbeiter, mehr Raum für Testräume und modernste Sicherheits-Labors und mehr Raum für Kooperationen und Projekte.

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Cognitive Internet Technologies

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10 Jahre Fraunhofer AISEC

10 Jahre »Mit Sicherheit innovativ!«

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Lernlabor Cybersicherheit

Die Fraunhofer Academy, die Weiterbildungseinrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft, bietet mit dem Lernlabor Cybersicherheit ein neues und einzigartiges Weiterbildungsangebot zur Vermittlung von IT-Sicherheitskompetenz an. In Kooperation von Fraunhofer-Instituten und ausgewählten Fachhochschulen wird aktuelles Know-how aus der Spitzenforschung umgehend in die Praxis transportiert.

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Vorsprung durch Wissenschaft

Herausragende wissenschaftliche Projekte des Fraunhofer AISEC

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Trusted Connector

Der am Fraunhofer AISEC entwickelte Trusted Connector sorgt für eine feingranulare Kontrolle der Datenflüsse über Unternehmensgrenzen hinweg.

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Möglichkeiten und Grenzen von verschlüsseltem Netzwerkverkehr

ENISA-Report: Encrypted Traffic Analysis

© ENISA

Verschlüsselter Netzwerkverkehr gilt gemeinhin als sicher in Bezug auf die Privatsphäre des Nutzers. Doch mithilfe von KI-basierten Methoden lassen sich über Seitenkanäle Informationen gewinnen, die eigentlich durch die Verschlüsselung verborgen bleiben sollten.

In dem Report »Encrpyted Traffic Analysis« untersucht ENISA, die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit, ob Techniken des maschinellen Lernens (ML) und der künstlichen Intelligenz (KI) hilfreich für Netzwerkadministratoren und Sicherheitsexperten sein können, da diese Techniken Analysemöglichkeiten für verschlüsselten Datenverkehr bieten, ohne Zugriff auf entschlüsselte Paketnutzlast zu benötigen.

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC war maßgeblich an der Erstellung des Reports beteiligt. Er erörtert die Gefahren für die Privatsphäre, die durch den unangemessenen Einsatz von ML und KI entstehen, und warnt Entscheidungsträger vor potenziellen Risiken, die in der Zukunft liegen könnten.

Produktpiraterie schädigt Maschinenbau in Milliardenhöhe

VDMA Studie Produktpiraterie 2020

© VDMA

Durch Produkt- und Markenpiraterie entsteht im Maschinenbau ein Milliardenschaden, der in den beiden vergangenen Jahren sogar noch größer geworden ist. Laut der aktuellen Studie »Produktpiraterie 2020«, die vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC im Auftrag des VDMA erstellt wurde, ist der jährliche Schaden inzwischen auf 7,6 Milliarden Euro gewachsen – 2018 waren es noch 7,3 Milliarden Euro.

Das Fraunhofer AISEC zählt auch 2020 wieder zu den »Innovativsten Unternehmen Deutschlands«

© Captial, Statista

Zum ersten Mal kürt das Wirtschaftsmagazin Captial gemeinsam mit dem Datenanalysehaus Statista die innovativsten Unternehmen Deutschlands. Das Fraunhofer AISEC erhielt in der Kategorie »Technologie & Telekommunikation« die Bestwertung.

»Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und das Vertrauen, das uns die befragten Experten entgegenbringen,« sagt Prof. Dr. Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC. »Mit Sicherheit innovativ – das ist unser Grundsatz seit jeher. Deswegen verstehen wir die Auszeichnung als auch Auftrag, Unternehmen weiterhin mit neuen, innovativen Sicherheitslösungen zu unterstützen, und das auf höchstem wissenschaftlichen Niveau.«

Die Auszeichnung erfolgt über die Bewertung von über 3.000 Branchenexperten in Führungspositionen, insgesamt wurden 442 Unternehmen prämiert.  

Technologien für ein Kognitives Industrielles Internet

Fraunhofer-Cluster of Excellence »Cognitive Internet Technologies«

Die ganze Welt redet von Disruption und agilen Prozessen, Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen. Die Industrie möchte Digitalisierungsvorhaben umsetzen und prüft, ob die eigene IT-Infrastruktur und die Back-End-Systeme der Digitalisierung gewachsen sind. Dabei orientieren sich alle an den klassischen, webbasierten, digitalen Prozessen. Aber diese Orientierung greift entscheidend zu kurz. Wettbewerbsfähige Ansätze erfordern heute die vertrauenswürdige Nutzung der vielfältigen Sensordaten des Internet of Things, ihre unternehmensübergreifende semantische Integration und die Erbringung hochintelligenter, lernender Dienstleistungen, um so aus Anwendersicht ein »kognitives Internet« zu schaffen.

Mit dem Fraunhofer-Cluster of Excellence »Cognitive Internet Technologies« (CCIT) arbeitet die Fraunhofer-Gesellschaft massiv an zentralen Schlüsseltechnologien für das kognitive industrielle Internet mit dem Ziel, eine Infrastruktur für eine agile, flexible und wettbewerbsfähige Industrie zu errichten. Dazu bündelt der Forschungs-Cluster CCIT die Kompetenzen von dreizehn Fraunhofer-Instituten aus der Mikroelektronik, der Informations- und Kommunikationstechnik und der Produktion.

Die erstklassigen Forschungs- und Entwicklungskompetenzen aus den einzelnen Instituten werden im CCIT zusammengeführt und in gemeinsamer Arbeit auf das Ziel ausgerichtet, digitale Souveränität für Unternehmen zu unterstützen und vertrauenswürdige Technologien für innovative Formen der industriellen Datenökonomie bereitzustellen. Der CCIT zielt so darauf ab, einen Brückenschlag zwischen physischer Welt und digitaler Welt zu ermöglichen, der auch einen Mehrwert für die Gesellschaft bietet.

Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC

Aktuelle Pressemitteilungen

6.5.2020

Produktpiraterie schädigt Maschinenbau in Milliardenhöhe

Durch Produkt- und Markenpiraterie entsteht im Maschinenbau ein Milliardenschaden, der in den beiden vergangenen Jahren sogar noch größer geworden ist. Laut der aktuellen Studie »Produktpiraterie 2020«, die vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC erstellt wurde, ist der jährliche Schaden inzwischen auf 7,6 Milliarden Euro gewachsen – 2018 waren es noch 7,3 Milliarden Euro.
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1.4.2020

Privacy Protecting Proximity Tracing: Multinationale Initiative entwickelt digitale Lösung im Kampf gegen Corona

Die multinationale Initiative PEPP-PT (Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing) wird ein vollständiges Framework für eine digitale Lösung bereitstellen, die es ermöglicht, Infektionsketten der COVID19-Pandemie schnell zu identifizieren. Die Initiative PEPP-PT entwickelt derzeit eine datenschutzkonformen App, die dabei helfen soll, die Verbreitung der COVID19-Pandemie einzudämmen. Die Lösung wurde unter den strengen europäischen Richtlinien des Daten- und Privatsphärenschutzes entwickelt und nutzt die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation, um schnellstmöglich auf die Herausforderungen der aktuellen COVID19-Pandemie zu reagieren.
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18.3.2020

IUNO Insec-Konsortium bringt sichere Industrie 4.0 bei KMUs zur Anwendung

Im nationalen Referenzprojekt zur IT-Sicherheit in der Industrie 4.0 (IUNO) haben Forschung und Wirtschaft Bedrohungen und Risiken für die intelligente Fabrik identifiziert, Schutzmaßnahmen entwickelt und diese in exemplarischen Demonstratoren dargestellt. Eines der Nachfolgeprojekte ist IUNO Insec. Es bringt die gewonnenen Erkenntnisse jetzt bei mittelständischen Unternehmen zur Anwendung.
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3.3.2020

Security Gateway zum Austausch von Industriedaten und Diensten

Für einen sicheren Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg sind Datensouveränität und Datenhoheit unverzichtbar. Die DIN SPEC 27070 »Anforderungen an Referenzarchitektur eines Security Gateways zum Austausch von Industriedaten und Diensten«, die am 21. Februar 2020 veröffentlicht wurde, schützt Maschinen und betriebliche sowie personenbezogenen Daten durch ein standardisiertes Security Gateway. Die Norm wurde maßgeblich durch ein Konsortium bestehend aus Fraunhofer, der SICK AG und 13 weiteren Organisationen vorangetrieben und unter Leitung von Gerd Brost (Fraunhofer AISEC) und Andreas Teuscher (SICK AG) entwickelt. Unterstützt wurde das Konsortium dabei vom DIN-Normenausschuss Informationstechnik und Anwendung. Ziel ist es, die DIN SPEC 27070 zu einem internationalen Standard zu machen.
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