Post-Quanten-Kryptografie / 2026
Führendes Netzwerktreffen PQC-Update zeigt den aktuellen Stand der PQC-Migration in Deutschland und Europa und gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Behörden
Quantencomputer drohen in naher Zukunft Kryptoverfahren zu brechen. Kritische Daten sind dadurch bereits jetzt gefährdet, wenn sie abgegriffen und später mit Quantencomputern entschlüsselt werden. Beim 5. PQC-Update des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC zeigten Expertinnen und Experten für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) den aktuellen Stand der internationalen PQC-Migration und gaben Handlungsempfehlungen: Unternehmen und Behörden müssen spätestens jetzt ihre Kryptografie inventarisieren, Prioritäten setzen und besonders sensible Daten zuerst schützen, klassische und PQC-Verfahren kombinieren sowie Kryptoagilität etablieren. Der Handlungsbedarf ist groß, da PQC auch die seit Ende 2025 in Deutschland umzusetzende EU-Richtlinie NIS-2 für mehr Cybersicherheit betrifft. Die EU-Roadmap sieht die PQC-Migration von kritischen Infrastrukturen bereits bis 2030 und die vollständige Umsetzung bis 2035 vor.
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Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit