Pressemitteilungen

  • Generationswechsel am Fraunhofer AISEC / 2026

    Franziska Boenisch ist neue Institutsleiterin / Georg Sigl übernimmt geschäftsführende Institutsleitung

    Pressemitteilung / 22. Oktober 2026

    Seit 1. Oktober leitet Prof. Dr. Franziska Boenisch das Fraunhofer-Instituts für Ange-wandte und Integrierte Sicherheit AISEC. Zugleich wurde sie an der Technischen Universi-tät München (TUM) auf den Lehrstuhl für Software- und Systemsicherheit berufen. Prof. Dr. Georg Sigl übernimmt die geschäftsführende Leitung des Fraunhofer AISEC. Er ist seit 2010 Institutsleiter des Fraunhofer AISEC und Professor der Technischen Universität München (TUM) am Lehrstuhl für Sicherheit in der Informationstechnik.

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  • Lizenzierbare Sicherheitsplattform / 2026

    Fraunhofer RISC-V Secure Element beschleunigt sichere Chipentwicklungen nach erfolgreicher Siliziumevaluierung

    Pressemitteilung / 28. September 2026

    © Fraunhofer AISEC

    Das Fraunhofer RISC-V Secure Element steht Unternehmen nun als lizenzierbare Sicherheitsplattform für kundenspezifische System-on-Chips (SoCs), Application-Specific Integrated Circuits (ASICs) und Chiplets zur Verfügung. Die zugrunde liegende Plattform hat die funktionale Evaluierung ihres Silizium-Prototypen erfolgreich bestanden. Mit der verifizierten Hardwarebasis lassen sich Entwicklungszeiten verkürzen, technische Risiken reduzieren und »Security by Design« bereits auf Halbleiterebene leichter umsetzen.

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  • Mitgliedschaft in der seL4 Foundation / 2026

    Fraunhofer AISEC stärkt nachweisbar sichere IT-Systeme für Industrie und kritische Infrastruktur

    Pressemitteilung / 01. September 2026

    © Magnific

    Fortschritte im Bereich Agentic AI erleichtern es Angreifern zunehmend, Schwachstellen in Software zu finden und auszunutzen. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC tritt daher der seL4 Foundation bei und erforscht den Einsatz des formal verifizierten seL4-Mikrokernels als Grundlage für nachweisbar sichere Systeme. Ein erster Schwerpunkt liegt auf virtuellen Maschinen und Confidential Computing.

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  • KI-gestützte Medizin sicher nutzen / 2026

    ANONY-MED 2 entwickelt DSGVO-konforme Anonymisierung von Gesundheitsdaten

    Pressemitteilung / 13. August 2026

    ANONY-MED 2 arbeitet daran, Gesundheitsdaten sicher für KI-basierte Diagnosen nutzbar zu machen. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt BMFTR geförderte Projekt setzt zwei zentrale Ansätze um: Zum einen die Anonymisierung von Datensätzen durch datenschutzfreundliche Datensynthese, zum anderen die Anonymisierung von KI-Modellparametern durch datenschutzfreundliches Modelltraining. Ziel ist die Entwicklung eines offenen Werkzeugkastens und eines Praxishandbuchs, um Krankenhäusern den Einstieg in moderne Anonymisierungstechnologien zu erleichtern. Am konkreten Fall der Schlaganfalltherapie werden unter Einsatz moderner Sicherheitskonzepte und -architekturen Demonstratoren realisiert. Unter der Konsortialführerschaft des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC sind als Partner die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Software-Unternehmen Smart Reporting GmbH mit an Bord.

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  • Nachhaltiges Multi-Provider Cloud-Edge-Kontinuum für Europa / 2026

    Souveräne Cloud-Edge-Services für Europas technologische Unabhängigkeit

    Pressemitteilung / 03. August 2026

    US-amerikanische Tech-Riesen dominieren den Cloud-Markt. Dies gefährdet die technologische Souveränität, den Datenschutz und die Innovationskraft europäischer Unternehmen. Im Projekt »ApeiroRA« unterstützen die Fraunhofer-Institute für Software- und Systemtechnik ISST und für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC den Softwarekonzern SAP dabei, Europas technologische und wirtschaftliche Unabhängigkeit im Cloud- und Edge-Bereich zu sichern. Die Partner entwickeln einen Open-Source-Bauplan für eine europäische, herstellerunabhängige Cloud-Edge-Infrastruktur, die die Interoperabilität zwischen verschiedenen Anbietern garantiert.

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  • Transparent, anpassbar, post-quanten-sicher und CRA-konform: Das Fraunhofer RISC-V Secure Element / 2026

    Sicherheitschip »Made in Germany« dient als Vertrauensanker für vernetzte Geräte

    Pressemitteilung / 06. Juli 2026

    © Fraunhofer IIS / Jürgen Ernst

    Mit dem RISC-V Secure Element stellen die Fraunhofer-Institute für Integrierte Schaltungen IIS, für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC und für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT einen Sicherheitschip vor, der vollständig in Deutschland designt und gefertigt wurde. Das Design basiert auf transparenter Open-Source-Hardware, integriert Post-Quanten-Kryptografie und ist als eigenständiger Chip oder System-on-Chip-Komponente einsetzbar. Ziel ist es, Unternehmen einen vertrauenswürdigen und anpassbaren Vertrauensanker, mit Ansprechpartnern in der EU, für vernetzte Geräte zu bieten und sie dabei zu unterstützen, die Anforderungen des europäischen Cyber Resilience Act (CRA) zu erfüllen.

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  • Cybersecurity in industriellen Datenräumen stärken / 2026

    Fraunhofer AISEC und IOSB sind Security-Partner für sicheren Datenaustausch bei Semiconductor-X

    Pressemitteilung / 29. Juni 2026

    © magnific.com

    Im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderten Projekt Semiconductor-X entwickelt ein Industriekonsortium rund um Intel, Infineon, Siemens, SAP und Bosch bis September eine gemeinsame Datenraum-Infrastruktur für die Halbleiterfertigung. Die Fraunhofer-Institute für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC und für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB sind nun dem Konsortium als Cybersecurity-Partner beigetreten und entwickeln eine Roadmap für sichere Datenräume. Ziel ist, dass Unternehmen sensible Produktions- und Prozessdaten sicher entlang der Wertschöpfungskette austauschen können. Die Ergebnisse sollen auch andere Manufacturing-X-Initiativen unterstützen.

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  • Unabhängige Prüfung des weltweit ersten Open-Source-Hardware-Vertrauensankers / 2026

    Fraunhofer AISEC ist zentraler Partner der OpenTitan Coalition für Sicherheitstests

    Pressemitteilung / 09. Juni 2026

    Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC ist ab sofort zentraler Partner des OpenTitan®‑Projekts für Sicherheitstests. Das gab Europas führende Institution für angewandte Cybersicherheitsforschung und lowRISC C.I.C., die Organisation für das Open-Silicon-Ökosystem, heute bekannt. Mit seiner weltweit anerkannten Expertise in der Hardware-Sicherheit wird das Fraunhofer AISEC beim weltweit ersten Open-Source-Hardware-Vertrauensanker (Open-Source-Silicon Root of Trust (RoT)) eine entscheidende Rolle spielen, indem es die Widerstandsfähigkeit des Projekts gegenüber hochentwickelten physischen Angriffen unabhängig überprüft.

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  • © Fraunhofer AISEC

    Quantencomputer drohen in naher Zukunft Kryptoverfahren zu brechen. Kritische Daten sind dadurch bereits jetzt gefährdet, wenn sie abgegriffen und später mit Quantencomputern entschlüsselt werden. Beim 5. PQC-Update des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC zeigten Expertinnen und Experten für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) den aktuellen Stand der internationalen PQC-Migration und gaben Handlungsempfehlungen: Unternehmen und Behörden müssen spätestens jetzt ihre Kryptografie inventarisieren, Prioritäten setzen und besonders sensible Daten zuerst schützen, klassische und PQC-Verfahren kombinieren sowie Kryptoagilität etablieren. Der Handlungsbedarf ist groß, da PQC auch die seit Ende 2025 in Deutschland umzusetzende EU-Richtlinie NIS-2 für mehr Cybersicherheit betrifft. Die EU-Roadmap sieht die PQC-Migration von kritischen Infrastrukturen bereits bis 2030 und die vollständige Umsetzung bis 2035 vor.

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  • Auf dem Weg zur selbststeuernden Fabrik / 2026

    IPCEI-CIS-Projekt KIbSIS entwickelt vollautomatische KI-gestützte Sicherheitsquittierung für Werkzeugmaschinen

    Pressemitteilung / 12. Februar 2026

    Fraunhofer AISEC - KIbSIS
    © freepik

    Stellen Sie sich eine Fabrik vor, die sich selbst steuert: Sicherheitszonen werden automatisch freigegeben und Cyberangriffe bleiben wirkungslos. Was wie Science-Fiction klingt, wird im Forschungsprojekt KIbSIS Realität. Partner aus Forschung und Wirtschaft entwickeln bis 2028 in einer internationalen Kooperation mit Südkorea eine vollautomatische KI-gestützte Sicherheitsquittierung für Werkzeugmaschinen auf Basis standardisierter, vertrauenswürdiger und quantensicherer KI-Technologien.

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  • Nachhaltige Stärkung von Cybersicherheit und Rechtsstaatlichkeit im digitalen Zeitalter / 2025

    Forschungsvorhaben schafft gerichtsfeste Methoden zur Forensik von KI-Systemen

    Pressemitteilung / 09. Dezember 2025

    © Cyberagentur

    Das Forschungsprojekt »Forensik intelligenter Systeme« entwickelt interdisziplinäre Ansätze zur gerichtsfesten Nachweisbarkeit (Forensic Readiness) von Manipulationen an kontinuierlich lernenden KI-Systemen. Gefördert durch die Cyberagentur wird das Forschungsvor-haben gemeinsam von Atos, einem weltweit führenden Unternehmen für KI-gestützte digitale Transformation, dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC, dem Institut für Internet-Sicherheit (Westfälische Hochschule) und der Universität zu Köln umgesetzt. Es stärkt nachhaltig Cybersicherheit und Rechts-staatlichkeit im digitalen Zeitalter.

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  • Cybersecurity bereits im Produkt-Design integrieren / 2025

    »QuBA-libre«: Open-Source-Tool für schnelle Risikobewertung zur Umsetzung des Cyber Resilience Acts

    Pressemitteilung / 04. Dezember 2025

    Die vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC mit der SICK AG entwickelte Risk-Assessment-Methode »QuBA-libre« bewertet die Cybersicherheit von Produkten schnell und einfach. Sie ist jetzt als Open-Source-Tool auf GitHub verfügbar. Das fragenbogenbasierte Assessment ermöglicht es, den Risikostatus von Produkten mit einheitlichem Schutzbedarf effizient und ressourcenschonend zu ermitteln. Automatisierte Risikobewertung, Vorschläge für Gegenmaßnahmen, Dokumentation und Zuordnung zu den Anforderungen aus dem Cyber Resilience Act (CRA) reduzieren die Komplexität der Risikobewertung und -behandlung. »QuBA-libre« ermöglicht die Integration von Schutzmechanismen – sowohl in der Konzeptions- und Design-Phase neuer Produkte als auch bei der Risikobewertung und Nachrüstung von Bestandsprodukten. Damit unterstützt das Fraunhofer AISEC Produkthersteller, Cybersicherheit als Qualitätsmerkmal ihrer Produkte zu gewährleisten und die Cybersecurity-Anforderungen des CRA umzusetzen.

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  • KI im Wettstreit mit KI / 2025

    Wie Künstliche Intelligenz bei der Erkennung von Audio-Deepfakes helfen kann

    Pressemitteilung / 30. September 2025

    © Fraunhofer AISEC

    Audio-Deepfakes werden zur wachsenden Bedrohung für Wirtschaft und Gesellschaft. Forschende des Fraunhofer AISEC zeigen: Menschen tun sich schwer damit, KI-generierte Stimmen zu entlarven – spezialisierte KI-Modelle können aber helfen. Mit den Ergebnissen des Experiments mit rund 500 Beteiligten können Erkennungssysteme und Trainingsprogramme verbessert werden.

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  • PARFAIT: Post-Quanten-Kryptografie (PQC) und Krypto-Agilität für den Automobilbereich / 2025

    Vernetzte und automatisierte Fahrzeuge für das Quantenzeitalter fit machen

    Pressemitteilung / 24. Juli 2025

    © Fraunhofer AISEC

    Um die Sicherheit von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen langfristig zu gewährleisten, will das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt BMFTR (vormals BMBF) geförderte Projekt PARFAIT (Post-Quanten-Kryptografie für Automotive-Komponenten) Post-Quanten-Kryptografie (PQC) und Krypto-Agilität in Security-Konzepte der Automotive-Entwicklung integrieren. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC erforscht dabei Sicherheitsstrategien für Fahrzeugkomponenten, analysiert Schwachstellen und optimiert Verschlüsselungsverfahren. Ziel ist es, die Automobilindustrie auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Bis 2027 soll die Forschung praxistaugliche Lösungen liefern.

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  • Sich mit dem Smartphone digital, einfach und sicher ausweisen / 2025

    Cybersecurity-Expertise für die Umsetzung der digitalen EUDI-Wallet in Deutschland

    Pressemitteilung / 11. Juni 2025

    Einfach nutzbare und sichere elektronische Identitäten (eID) und Berechtigungsnachweise sind essenzielle Bausteine für den Zugang zu digitalen Diensten in Lebensbereichen wie Mobilität, Finanzen, Gesundheit, öffentliche Verwaltung oder Bildung. Ab 2027 sollen EUDI-Wallets die Grundlage für ein vertrauenswürdiges, europaweit interoperables Ökosystem für digitale Identitäten und Nachweise schaffen – nutzendenfreundlich auf Smartphones. SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen verantwortet die Umsetzung in Deutschland im Auftrag des Bundesministerium des Innern (BMI). Das Fraunhofer AISEC ist Cybersecurity-Partner. Durch den Fokus auf das Nutzungserlebnis schafft das Projekt wichtige Grundlagen für die breite Akzeptanz in der Bevölkerung und somit für vollständig digitale und effiziente Prozesse in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung.

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  • Leiterin des Fraunhofer AISEC einstimmig gewählt / 2025

    acatech Präsidium wählt Claudia Eckert zur Präsidentin der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

    Pressemitteilung / 22. Mai 2025

    © Fraunhofer

    Nach Abschluss seiner vierjährigen Amtszeit übergibt Jan Wörner zum 1. Juli 2025 das Amt des wissenschaftlichen Präsidenten von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften an Claudia Eckert. Die Professorin der Technischen Universität München und Leiterin des Fraunhofer AISEC wurde vom acatech Präsidium einstimmig gewählt. Claudia Eckert tritt an die Seite von Ko-Präsident Thomas Weber: Gemeinsam verkörpern sie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in Innovationsfragen. Siegfried Russwurm, Mitglied des acatech Präsidiums und ehemaliger BDI-Präsident, wurde zum acatech Vizepräsidenten gewählt.

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  • 4. PQC-Update am Fraunhofer AISEC: Das Wettrennen zwischen PQC-Community und Quantencomputern spitzt sich weiter zu / 2025

    Sieben zentrale Fortschritte in der Post-Quanten-Kryptografie

    Pressemitteilung / 13. Mai 2025

    Die EU will digitale Verschlüsselung bis spätestens 2035 vollständig quantensicher machen. Während Quantenrechner Qbit um Qbit leistungsstärker werden, haben Expertinnen und Experten für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) in den vergangenen Jahren mit neuen Algorithmen eine Basis für sichere Verschlüsselung geschaffen. Um den Wettlauf bis 2035 für sich zu entscheiden sind aber noch große Aufgaben zu bewältigen bei der Umsetzung in Systeme und Kommunikationsprotokolle. Das ist das Fazit des PQC-Update 2025 des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC, auf dem sich die deutschsprachige PQC-Community aus Behörden, Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen am 12./13. Mai 2025 zum vierten Mal über den aktuellen Entwicklungsstand der Post-Quanten-Kryptografie (PQC) ausgetauscht hat.

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  • Nach drei Jahren ziehen die zwölf Projektpartner aus Industrie, Wissenschaft, Softwareentwicklung und Infrastruktur eine erfolgreiche Bilanz beim Forschungs- und Entwicklungsprojekt ATLAS-L4 (Automatisierter Transport zwischen Logistikzentren auf Schnellstraßen im Level 4): Der autonome Truck im Straßenverkehr wurde dank der Arbeit von rund 150 Ingenieurinnen und Ingenieuren Realität! MAN Truck & Bus, Knorr-Bremse, Leoni, Bosch, Fernride, BTC Embedded Systems, Fraunhofer AISEC, Technische Universität München, Technische Universität Braunschweig, TÜV SÜD, Autobahn GmbH und das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (WIVW GmbH) haben dafür ihre Kräfte gezielt gebündelt.

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  • © freepik

    Der Maschinen- und Anlagenbau zeigt deutliche Fortschritte bei der Abwehr von Cybergefahren. Laut der aktuellen Studie „Industrial Security“, die der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC durchführte, investieren immer mehr Unternehmen in digitale Schutzmaßnahmen. Trotz dieser Verbesserungen verursachen Cyberangriffe weiterhin erhebliche Schäden im dreistelligen Millionenbereich. Insbesondere für kleinere Unternehmen besteht weiterer Handlungsbedarf. Social Engineering und Phishing stellen die größte Bedrohung für Unternehmen dar, gefolgt von menschlichem Fehlverhalten und Sabotage.

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  • Projekt »DSgenAI« gestartet / 2025

    Bayern und Europäische Union fördern generative KI mit 30 Millionen Euro

    Pressemitteilung / 24. März 2025

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger übergab heute in Erlangen zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 30 Millionen Euro für die Forschung an generativen KI-Modellen auf dem Gebiet der digitalen Signalverarbeitung und die hierfür notwendige KI-Rechnerinfrastruktur. Die Mittel kommen drei am Projekt beteiligten bayerischen Fraunhofer-Instituten zugute. Unter der Leitung des Fraunhofer IIS werden gemeinsam neue KI-Lösungen entwickelt. Die dafür notwendigen Rechenressourcen werden mit Fördergeldern aus dem Bayerischen EFRE-Programm im Rahmen des Projekts am Nationalen Hochleistungsrechenzentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) aufgebaut und betrieben. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC bringt Technologien für Cybersicherheit ein.

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  • EU-Projekt TRUSTED / 2025

    Vertrauenswürdige Datenräume für KI-basierte Innovationen

    Pressemitteilung / 10. März 2025

    Daten sind der Schlüssel für KI. Doch ihre Nutzung erfordert höchste Sicherheitsstandards. Hier setzt das Projekt TRUSTED der Europäischen Kommission an: In den nächsten drei Jahren entwickelt es einen prototypischen Datenraum für personenbezogene Daten, der die Vorgaben gängiger Datenschutzverordnungen (DSGVO, eIDASv2, EUDI-Wallet etc.) sowie die Spezifikationen europäischer Datenräume (GAIA-X, ID-SA etc.) berücksichtigt und einen vertrauenswürdigen Service für föderatives Maschinelles Lernen* (Federated Learning) im Medizinbereich anbietet. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC ist Forschungspartner und unterstützt TRUSTED mit modernsten Cybersicherheits- und Datenschutztechnologien. Das Projekt erhält ca. vier Millionen Euro aus dem Horizon-Europe-Programm und umfasst ein Konsortium von zehn Partnern, zwei Forschungsorganisationen, drei KMUs, zwei großen Unternehmen, zwei NGOs und einem klinischen Partner.

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  • Anlässlich der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 / 2025

    Statement der Institutsleitung

    Pressemitteilung / 20. Februar 2025

    »Neben den Werten, die wir in digitalen Systemen schützen, erfordern aber auch andere Werte dringend unseren Schutz. Zu diesen Werten gehört unsere Demokratie und die Werte, für die sie steht, wie Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, Rechtstaatlichkeit, Pluralismus, Toleranz und Solidarität.«

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  • Munich Cyber Security Conference 2025: Klare Ziele in Zeiten der Unsicherheit / 2025

    Wie wir uns vor digitalen Bedrohungen aus dem Cyberraum besser schützen können

    Pressemitteilung / 17. Februar 2025

    © MCSC/Angelika Warmuth

    Durch die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung gewinnt Cybersicherheit immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig nehmen die Risiken durch Cyberangriffe dramatisch zu. Insbesondere der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat die Lage in den vergangen drei Jahren wesentlich verschärft. Auf der 11. Munich Cyber Security Conference – kurz MCSC – haben wichtige internationale Cybersicherheit-Expertinnen und -Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die wesentlichen Stellschrauben adressiert, um dieser Herausforderung zu begegnen: Wir müssen unsere Sorglosigkeit beenden und massiv in unsere Cybersicherheit investieren, alle beteiligten Stakeholder müssen weit mehr kooperieren als bisher und wir müssen Künstliche Intelligenz (KI) und Quantencomputing als größte technologische Treiber der Zukunft für die Cybersecurity stärker nutzen. Dabei dürfen wir die Erwartungen in die Technologien nicht zu hochschrauben. Denn der Mensch ist und bleibt der entscheidende Faktor.

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  • Fraunhofer AISEC: Security-Features für vertrauenswürdige Elektronik / 2024

    Chiplet-Innovationen für Europa: Startschuss für APECS-Pilotlinie im Rahmen des EU Chips Acts

    Pressemitteilung / 18. Dezember 2024

    Die Pilotlinie für »Advanced Packaging and Heterogeneous Integration for Electronic Components and Systems« (kurz APECS) ist ein wichtiger Baustein des EU Chips Acts, um Chiplet-Innovationen voranzutreiben und die Forschungs- und Fertigungskapazitäten für Halbleiter in Europa zu erhöhen. Sowohl großen Industrieunternehmen als auch KMU und Start-ups wird die Pilotlinie einen niederschwelligen Zugang zu Cutting Edge-Technologien ermöglichen und für sichere, resiliente Halbleiterwertschöpfungsketten sorgen. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC arbeitet in APECS an Security-Features für vertrauenswürdige Elektronik bei der sicheren Heterointegration von Chiplets.

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  • Zweiter Cybersicherheitstag des Fraunhofer AISEC / 2024

    CRA, NIS-2 & Co: Wie Unternehmen die neuen Regularien für mehr Cybersicherheit nutzen können

    Pressemitteilung / 07. November 2024

    © Fraunhofer AISEC

    Die neuen EU-Regularien zur Cybersicherheit setzen die digitalisierte und vernetzte Wirtschaft unter Handlungsdruck: Die NIS-2-Richtlinie und der Cyber Resilience Act (CRA) verpflichten Unternehmen, für ein ausreichend hohes Sicherheitsniveau zu sorgen. Angesichts der Vielzahl der Sicherheitsanforderungen, die es nachweislich effektiv zu er-füllen gilt, stellt dies oft eine Herausforderung dar. Auf dem 2. Cybersicherheitstag gab das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC zahlreichen Teilnehmenden aus Industrie und Wirtschaft einen Einblick, welche Gemeinsamkeiten sich in den Regelwerken identifizieren lassen, wie daraus Mindeststandards zu entwickeln sowie (teil-)automatisierte Lösungen einzusetzen sind und wie damit letztlich die Cybersicherheit im Unternehmen nachhaltig gestärkt werden kann.

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  • Deutschland weiter Aktionstag der Sendung mit der Maus / 2024

    Türen auf für Kids am Fraunhofer AISEC: Willkommen in der Cybersicherheitsforschung

    Pressemitteilung / 03. Oktober 2024

    Etwa 100 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren und ihre erwachsenen Begleiter haben heute das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC in Garching besucht. Anlass war der bundesweite Aktionstag der Sendung mit der Maus am Tag der deutschen Einheit. An einem der führenden Institute für Cybersicherheitsforschung schlüpfte der Security-Nachwuchs in die Rolle von Geheimagenten, löste knifflige Rätsel um geheime Codes, entlarvte falsche Wahrheiten und versendete Nachrichten mit Selbstzerstörungsfunktion. Das Ziel: Die entführte Maus zu befreien.

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  • Neue VDE-Fachgruppe / 2024

    Vertrauenswürdige Elektronik in Deutschland gemeinsam vorantreiben

    Pressemitteilung / 12. August 2024

    Hardware Security Lab

    Die Mikroelektronik ist eine wichtige Schlüsseltechnologie der technischen Transformation. Weder Alltagsgegenstände wie Smartphones und Personalausweis noch industrielle Fertigungsverfahren oder medizinische Diagnosesysteme sind ohne Mikroelektronik denkbar. Umso wichtiger ist es, dass Elektronik zuverlässig und vertrauenswürdig ist. Die neue VDE-Fachgruppe »Vertrauenswürdige Elektronik«, gegründet von der Forschungsplattform »Velektronik« und dem Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V (VDE), wird als zentrale Anlaufstelle das Thema »Vertrauenswürdige Elektronik« im Verbund von Industrie, Forschung und Behörden in Deutschland vorantreiben. Ziele sind, das Bewusstsein und die Unterstützung für vertrauenswürdige Elektronik zu fördern, bisherige Forschungsaktivitäten zu verstetigen, Forschungsergebnisse in die Anwendung zu bringen, sowie Industriestandards mitzugestalten.

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  • Fraunhofer AISEC auf der it-sa 2024 / 2024

    Wissen, wo man steht – Konformitätsprüfung für den Cyber Resilience Act mit »Confirmate«

    Pressemitteilung / 23. Juli 2024

    © Fraunhofer AISEC

    Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) verpflichtet die EU künftig Hersteller, die IT-Sicherheit von Produkten mit digitalen Elementen zu gewährleisten. Nach Inkrafttreten des CRA – voraussichtlich noch 2024 – haben sie maximal 36 Monate Zeit, die Konformität ihrer Produkte mit dem neuen Standard nachzuweisen. Aufgrund komplexer Architektur-Designs und der Nutzung von Komponenten von Drittanbietern ist es allerdings eine Herausforderung, den Handlungsbedarf konkret einzuschätzen. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC forscht mit »Confirmate« zur automatisierten Konformitätsprüfung von Software-Komponenten. In Zukunft soll das Tool dabei unterstützen, die Übereinstimmung mit dem CRA automatisiert zu überprüfen und den individuellen Handlungsbedarf zu ermitteln. »Confirmate« vergleicht die Sicherheitseinstellungen mit den CRA-Vorgaben und hilft, konkrete Schwachstellen im Produkt schnell zu identifizieren. Die Analyse spart so wertvolle Zeit für das Planen und Umsetzen von Sicherheitsmaßnahmen. Das Fraunhofer AISEC präsentiert den aktuellen Funktionsumfang desTools und seine Anwendung erstmals auf der diesjährigen it-sa (Nürnberg, 22.-24. Oktober 2024) am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 6, Stand 6-314.

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  • Forschungsprojekt SENSIBLE-KI abgeschlossen / 2024

    Mobile und eingebettete KI-Systeme sicher und vertrauenswürdig gestalten

    Pressemitteilung / 10. Juni 2024

    Die Potenziale von Künstlicher Intelligenz (KI) zu nutzen ist für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen mitentscheidend. Doch oft fehlt das Wissen, wie KI sicher eingesetzt werden kann. Im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Projekt SENSIBLE-KI haben Wissenschaft und Wirtschaft zusammengearbeitet und Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von mobilen und eingebetteten Systemen am Beispiel von Android-Systemen analysiert. Die wesentlichen Erkenntnisse bzw. Ergebnisse des Projekts sind: Softwarebasierte Security-Maßnahmen sind bereits heute gut einsetzbar. An hardwareba-sierten Maßnahmen wird intensiv geforscht und gearbeitet, aktuell ist ihr Einsatz jedoch nur eingeschränkt möglich. Zwei Biometrie-Demonstratoren veranschaulichen den praktischen Einsatz von Security-Technologien.

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