Pressemitteilungen

  • Transparent, anpassbar, post-quanten-sicher und CRA-konform: Das Fraunhofer RISC-V Secure Element / 2026

    Sicherheitschip »Made in Germany« dient als Vertrauensanker für vernetzte Geräte

    Pressemitteilung / 06. Juli 2026

    © Fraunhofer IIS / Jürgen Ernst

    Mit dem RISC-V Secure Element stellen die Fraunhofer-Institute für Integrierte Schaltungen IIS, für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC und für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT einen Sicherheitschip vor, der vollständig in Deutschland designt und gefertigt wurde. Das Design basiert auf transparenter Open-Source-Hardware, integriert Post-Quanten-Kryptografie und ist als eigenständiger Chip oder System-on-Chip-Komponente einsetzbar. Ziel ist es, Unternehmen einen vertrauenswürdigen und anpassbaren Vertrauensanker, mit Ansprechpartnern in der EU, für vernetzte Geräte zu bieten und sie dabei zu unterstützen, die Anforderungen des europäischen Cyber Resilience Act (CRA) zu erfüllen.

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  • Cybersecurity in industriellen Datenräumen stärken / 2026

    Fraunhofer AISEC und IOSB sind Security-Partner für sicheren Datenaustausch bei Semiconductor-X

    Pressemitteilung / 29. Juni 2026

    © magnific.com

    Im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderten Projekt Semiconductor-X entwickelt ein Industriekonsortium rund um Intel, Infineon, Siemens, SAP und Bosch bis September eine gemeinsame Datenraum-Infrastruktur für die Halbleiterfertigung. Die Fraunhofer-Institute für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC und für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB sind nun dem Konsortium als Cybersecurity-Partner beigetreten und entwickeln eine Roadmap für sichere Datenräume. Ziel ist, dass Unternehmen sensible Produktions- und Prozessdaten sicher entlang der Wertschöpfungskette austauschen können. Die Ergebnisse sollen auch andere Manufacturing-X-Initiativen unterstützen.

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  • Unabhängige Prüfung des weltweit ersten Open-Source-Hardware-Vertrauensankers / 2026

    Fraunhofer AISEC ist zentraler Partner der OpenTitan Coalition für Sicherheitstests

    Pressemitteilung / 09. Juni 2026

    Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC ist ab sofort zentraler Partner des OpenTitan®‑Projekts für Sicherheitstests. Das gab Europas führende Institution für angewandte Cybersicherheitsforschung und lowRISC C.I.C., die Organisation für das Open-Silicon-Ökosystem, heute bekannt. Mit seiner weltweit anerkannten Expertise in der Hardware-Sicherheit wird das Fraunhofer AISEC beim weltweit ersten Open-Source-Hardware-Vertrauensanker (Open-Source-Silicon Root of Trust (RoT)) eine entscheidende Rolle spielen, indem es die Widerstandsfähigkeit des Projekts gegenüber hochentwickelten physischen Angriffen unabhängig überprüft.

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  • © Fraunhofer AISEC

    Quantencomputer drohen in naher Zukunft Kryptoverfahren zu brechen. Kritische Daten sind dadurch bereits jetzt gefährdet, wenn sie abgegriffen und später mit Quantencomputern entschlüsselt werden. Beim 5. PQC-Update des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC zeigten Expertinnen und Experten für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) den aktuellen Stand der internationalen PQC-Migration und gaben Handlungsempfehlungen: Unternehmen und Behörden müssen spätestens jetzt ihre Kryptografie inventarisieren, Prioritäten setzen und besonders sensible Daten zuerst schützen, klassische und PQC-Verfahren kombinieren sowie Kryptoagilität etablieren. Der Handlungsbedarf ist groß, da PQC auch die seit Ende 2025 in Deutschland umzusetzende EU-Richtlinie NIS-2 für mehr Cybersicherheit betrifft. Die EU-Roadmap sieht die PQC-Migration von kritischen Infrastrukturen bereits bis 2030 und die vollständige Umsetzung bis 2035 vor.

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  • Auf dem Weg zur selbststeuernden Fabrik / 2026

    IPCEI-CIS-Projekt KIbSIS entwickelt vollautomatische KI-gestützte Sicherheitsquittierung für Werkzeugmaschinen

    Pressemitteilung / 12. Februar 2026

    Fraunhofer AISEC - KIbSIS
    © freepik

    Stellen Sie sich eine Fabrik vor, die sich selbst steuert: Sicherheitszonen werden automatisch freigegeben und Cyberangriffe bleiben wirkungslos. Was wie Science-Fiction klingt, wird im Forschungsprojekt KIbSIS Realität. Partner aus Forschung und Wirtschaft entwickeln bis 2028 in einer internationalen Kooperation mit Südkorea eine vollautomatische KI-gestützte Sicherheitsquittierung für Werkzeugmaschinen auf Basis standardisierter, vertrauenswürdiger und quantensicherer KI-Technologien.

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  • Nachhaltige Stärkung von Cybersicherheit und Rechtsstaatlichkeit im digitalen Zeitalter / 2025

    Forschungsvorhaben schafft gerichtsfeste Methoden zur Forensik von KI-Systemen

    Pressemitteilung / 09. Dezember 2025

    © Cyberagentur

    Das Forschungsprojekt »Forensik intelligenter Systeme« entwickelt interdisziplinäre Ansätze zur gerichtsfesten Nachweisbarkeit (Forensic Readiness) von Manipulationen an kontinuierlich lernenden KI-Systemen. Gefördert durch die Cyberagentur wird das Forschungsvor-haben gemeinsam von Atos, einem weltweit führenden Unternehmen für KI-gestützte digitale Transformation, dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC, dem Institut für Internet-Sicherheit (Westfälische Hochschule) und der Universität zu Köln umgesetzt. Es stärkt nachhaltig Cybersicherheit und Rechts-staatlichkeit im digitalen Zeitalter.

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  • Cybersecurity bereits im Produkt-Design integrieren / 2025

    »QuBA-libre«: Open-Source-Tool für schnelle Risikobewertung zur Umsetzung des Cyber Resilience Acts

    Pressemitteilung / 04. Dezember 2025

    Die vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC mit der SICK AG entwickelte Risk-Assessment-Methode »QuBA-libre« bewertet die Cybersicherheit von Produkten schnell und einfach. Sie ist jetzt als Open-Source-Tool auf GitHub verfügbar. Das fragenbogenbasierte Assessment ermöglicht es, den Risikostatus von Produkten mit einheitlichem Schutzbedarf effizient und ressourcenschonend zu ermitteln. Automatisierte Risikobewertung, Vorschläge für Gegenmaßnahmen, Dokumentation und Zuordnung zu den Anforderungen aus dem Cyber Resilience Act (CRA) reduzieren die Komplexität der Risikobewertung und -behandlung. »QuBA-libre« ermöglicht die Integration von Schutzmechanismen – sowohl in der Konzeptions- und Design-Phase neuer Produkte als auch bei der Risikobewertung und Nachrüstung von Bestandsprodukten. Damit unterstützt das Fraunhofer AISEC Produkthersteller, Cybersicherheit als Qualitätsmerkmal ihrer Produkte zu gewährleisten und die Cybersecurity-Anforderungen des CRA umzusetzen.

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  • KI im Wettstreit mit KI / 2025

    Wie Künstliche Intelligenz bei der Erkennung von Audio-Deepfakes helfen kann

    Pressemitteilung / 30. September 2025

    © Fraunhofer AISEC

    Audio-Deepfakes werden zur wachsenden Bedrohung für Wirtschaft und Gesellschaft. Forschende des Fraunhofer AISEC zeigen: Menschen tun sich schwer damit, KI-generierte Stimmen zu entlarven – spezialisierte KI-Modelle können aber helfen. Mit den Ergebnissen des Experiments mit rund 500 Beteiligten können Erkennungssysteme und Trainingsprogramme verbessert werden.

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  • PARFAIT: Post-Quanten-Kryptografie (PQC) und Krypto-Agilität für den Automobilbereich / 2025

    Vernetzte und automatisierte Fahrzeuge für das Quantenzeitalter fit machen

    Pressemitteilung / 24. Juli 2025

    © Fraunhofer AISEC

    Um die Sicherheit von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen langfristig zu gewährleisten, will das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt BMFTR (vormals BMBF) geförderte Projekt PARFAIT (Post-Quanten-Kryptografie für Automotive-Komponenten) Post-Quanten-Kryptografie (PQC) und Krypto-Agilität in Security-Konzepte der Automotive-Entwicklung integrieren. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC erforscht dabei Sicherheitsstrategien für Fahrzeugkomponenten, analysiert Schwachstellen und optimiert Verschlüsselungsverfahren. Ziel ist es, die Automobilindustrie auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Bis 2027 soll die Forschung praxistaugliche Lösungen liefern.

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